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Die Idee
Die Idee wurde im Jahre 1997 in Dänemark geboren. Anlass waren die hohen Verkehrsunfallzahlen unter der Beteiligung von jungen Menschen.

Seit 2003 läuft das Schutzengelprojekt sehr erfolgreich in Soltau/Fallingbostel und seit April 2006 im Landkreis Emsland/Grafschaft Bentheim, gemeinsam mit der dortigen holländischen Grenzregion.


Der Hintergrund
Einer Untersuchung des Polizeipräsidiums Osthessen ist zu entnehmen, dass in den drei osthessischen Landkreisen die Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen durch Straftaten und schwere Verkehrsunfälle besonders belastet ist.

So wurden im Jahr 2005 mit einem Anteil von nur 10,4% an der Gesamtbevölkerung 24% der Männer und Frauen dieser Altersgruppe als Tatverdächtige einer Straftat ermittelt. Gleichzeitig verursachte diese Gruppe 30% aller Verkehrsunfälle mit schweren Folgen.

Bei den ermittelten Tatverdächtigen und Unfallverursachern sind allein die Männer mit einem Gesamtbevölkerungsanteil von nur 5,4% für ca. 20% der schweren Unfälle bzw. Straftaten verantwortlich.

Alle Unfälle unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss im Jahr 2005 wurden durch Männer verursacht.


Das Ziel
Ziel der Aktion „Schutzengel“ ist es, den Einfluss junger Frauen auf ihre männlichen Begleiter zu nutzen, um die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle junger männlicher Verkehrsteilnehmer zu senken und von der Begehung von Straftaten abzuhalten.


Bisherige Ergebnisse
Das Projekt wurde 2004 durch die Uni Lüneburg und die FH Oldenburg evaluiert:

  • 1080 (14,4%) Schutzengel wurden befragt
  • 37% sind davon als Schutzengel eingeschritten – 67% erfolgreich